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Ungarische Gesellschaft für Biodiversitätsforschung

Das Hauptprofil des zivilen Vereins Ungarische Gesellschaft für Biodiversitätsforschung ist die Erhebung von Tier-, Pflanzen- und Pilzarten-Daten in ausgesuchten Biotopen und Landschaften. Die Gesellschaft setzt sich ein für die Erhaltung von biodiversen Lebensräumen und unterstützt mit den Datenerhebungen und ausgearbeiteten Plänen das Management von bereits unter Schutz stehenden Landschaften sowie die Arbeit von Behörden, solche Landschaften unter Schutz zu stellen. Des Weiteren initiiert die Gesellschaft Forschungstätigkeiten und führt solche auch im Auftrag Dritter aus.

Die Mitglieder sind seit 2006 tätig, ihre Tätigkeit wurde 2011 in Vereinsform gefasst. Die Gründungsmitglieder sind hier einzusehen.
Die Vorstandsmitglieder und MitarbeiterInnen, die ihre Tätigkeit ehrenamtlich wahrnehmen, finden Sie hier.

Zu den Mitgliedern gehören erfahrene Botaniker und Zoologen, die auch an verschiedenen Institutionen (Universitäten, Forschungs- und Bildungsstätten, Museen etc.) oder als freischaffende Wissenschaftler tätig sind, sowie junge Forscher und Studierende. Die Gesellschaft schenkt der Nachwuchsförderung, sowie der sachgerechten Miteinbindung Jugendlicher und lokal Interessierter in die Feldarbeit große Beachtung. Auch die Pflege der Gemeinschaft, sowie die Verbindung zu Experten und fachlichen Organisationen im In- und Ausland bildet einen wichtigen Teil der Vereinsarbeit.

Jährlich stattfindend organisiert die Gesellschaft die Ungarischen Tage der biologischen Vielfalt. Die seit 2006 stattfindende Veranstaltung ist eine breit angelegte biotische Sammlung in einem zuvor festgelegten Gebiet von 1-2 Quadratkilometern Größe. Die Arbeit wird unter Beteiligung von 50-60 Experten, sowie gezielt geladenen Studenten durchgeführt. In der Regel werden 2000-2500 Arten in den verfügbaren 2 Tagen aufgezeichnet. An den Sammlungsaktivitäten können sich auch interessierte Laien und lokale BewohnerInnen beteiligen, der Prozess und die Resultate werden fortlaufend kommuniziert und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gegeben.

Des Weiteren führt die Gesellschaft auch kleinere fachliche Anlässe durch. Zu erwähnen sind die Kleinen Biodiversitätstage mit Fokus auf den praxisnahen Unterricht und Feldarbeit (6-8 Experten mit ca. 20-30 Studierenden, 1-2 Tage) und die sogenannten Experten-Exkursionen (10-15 Experten, nur wenige Assistenten, 2-6 Tage).

Publikationen, Vorträge und Workshops der Ungarischen Gesellschaft für Biodiversitätsforschung finden regelmäßig statt, auch auf Anfrage. Sie behandeln Forschungsresultate, interdisziplinäre Annäherungen an die Themen der Biodiversitätsforschung und -erhaltung, des Protected Area Management, der nachhaltigen Bildung und Unterrichts, das Potential von Kommunen und Institutionen zur Erhaltung von biodiversen Landschaften, Erfahrungsberichte zu Citizen Watch und BioBlitz Events, sowie individuelle Projekte mit Schulen im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Für weite Informationen und Anfragen kontaktieren Sie uns bitte durch unsere Kontakt-Seite.

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